Wirtschaftlicher Überblick
Dschibuti verfügt, abgesehen von einigen Mineralien, über keine nennenswerten Bodenschätze. Die Landwirtschaft leidet an Mangel von Wasser und fruchtbarem Land, die industrielle Produktion ist unbedeutend. Infolgedessen hängt Dschibuti vom Handel mit seinen Nachbarländern ab. Durch den Bürgerkrieg in Somalia wurde dieser stark eingeschränkt und die Wirtschaft Dschibutis in Mitleidenschaft gezogen. Seit dem äthiopisch-eritreischen Krieg wird jedoch ca. 85% des äthiopischen Außenhandels über den Hafen von Dschibuti abgewickelt, der einen starken Aufschwung genommen hat. Mit dem neuen Hafen in Doralé werden ehrgeizige Ausbauprojekte in Zusammenarbeit mit Dubai Ports International (DPI) verfolgt. DPI managt seit 2000 den Hafen von Dschibuti, seit 2002 auch den Flughafen. Nahezu drei Viertel des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werden im Tertiär-Sektor erwirtschaftet: Hafen, Flughafen, Eisenbahnlinie Dschibuti-Addis Abeba, Bankensektor, Kommunikation, Dienstleistungen für französische Soldaten und Zivilisten.
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